shutterstock_130952747Besuch beim Feelings Practitioner
Ich habe einen Verstand – ich bin nicht mein Verstand.

-> Erfahrungsbericht Kathrin R.

Mein Name ist Katrin. Ich bin eine Frau, die mit beiden Beinen auf dem Boden steht. Physische und mentale Gesundheit sind mir wichtig.
Als Rektorin einer Schule trage ich viel Verantwortung. Oft muss ich funktionieren, eigene Bedürfnisse hinten anstellen. In meinem Job bin ich enormer Belastung ausgesetzt.
Immer wieder werde ich krank, fühle mich schlapp und matt.
Ich habe dann Druck auf den Ohren, fühle entsetzliche Schmerzen im Kopf. In einem solchen Zustand bin ich nicht belastbar.
Ein ums andere Mal durchkreuzt eine Krankheit meine Pläne. Das nervt mich und ich will es ändern.
Ich wage ein Experiment und suche während der „Bielefelder Heiltage“ die Feelings Practitioner Michaela Kaiser und Katharina Kaifler auf.
Dass es hier ein wenig anders zugeht als beim Hausarzt, bemerke ich gleich. Ich sitze in einem Stuhl gegenüber der beiden Gefühlspraktikerinnen, die mir ihre ungeteilte Aufmerksamkeit schenken. Sie fragen mich, was sie für mich tun können und ich erzähle ihnen, dass ich Angst habe, wieder krank zu werden. Dass ich in den letzten vier Monaten nur 25 Tage gesund und voll einsetzbar war. Und dass ich das ändern möchte.
Sie fragen mich, ob ich einverstanden wäre, ein Experiment zu machen. Ich bejahe und ehe ich mich versehe, finde ich mich in einer außergewöhnlichen Kommunikation mit all meinen vier Körpern wieder.

Sie fragen meinen physischen Körper, wie es ist „krank zu sein“ und er antwortet: schlapp sein, Schmerzen, matt fühlen, Druck auf Ohren, nicht zum Sport gehen können, nicht physisch anstrengen können, nicht schwitzen dürfen. Dann fragen sie meinen intellektuellen Körper, wie es ihm ergehe, wenn er krank ist. Er antwortet: nicht konzentrieren können, nicht begreifen können, alles ist schwer, anstrengend. Und da ist so etwas wie eine Definition von Krankheit in meinem Intellekt:

„Der physische Körper kann nicht das tun, was er sonst könnte. Das darf nicht sein.
Kranksein ist Schwäche. Kranksein ist unangenehm und blöd.“
Und schon navigieren die beiden in eine Kommunikation mit meinem emotionalen Körper und fragen diesen wie es ihm mit Kranksein ergehe.
Mein emotionaler Körper:
Mein emotionaler Körper fühlt sich traurig und leidet, weil er durch Krankheit zu Rückzug gezwungen wird. Da wird so eine Emotion aus meiner Kindheit angetriggert von „keiner kümmert sich um mich“.
Und ich fühle Wut, weil der physische Körper schon wieder nicht funktioniert. Ich fühle wie ich „die Schnauze davon voll habe“, „wann immer ich etwas Schönes vorhabe – werde ich krank“. Ich fahre fort: Außerdem fühle ich Angst, nicht all den Anforderungen gerecht zu werden, etwas zu verpassen, und vor allem im Job zu versagen.
Und ich fühle auch Freude, weil ich an den Tagen, an denen ich krank bin, nicht in die Arbeit gehen muss. Weil ich mich da der Belastung entziehen kann. Dann ist da mehr Zeit für mich, Zeit zum einfach nur Sein, dass tut mir gut und schon wird mir klar, dass dies die einzigen Momente sind, wo ich bewusst mit meinem Seins-Zentrum und meinem energetischen Körper verbunden bin.
Ich spreche darüber wie ich – wenn ich krank bin – mein Seins-Zentrum an die Krankheit abgebe und somit keine Entscheidungskraft mehr habe. Und ich erinnere mich, wie oft ich versucht habe, mit reiner Willenskraft körperliche Impulse wie zum Beispiel mich zu übergeben zu unterbinden.
Während ich so durch die verschiedenen Körper navigiere und diese sprechen lasse, wird mir klar, dass „Kranksein“ ganz offensichtlich ein Kampf zwischen meinem intellektuellen und physischen Körper ist.
Seit jeher versuche ich, den physischen Körper mit meinem Intellektuellen Körper zu knechten, ihn an meine Vorstellungen anzupassen und gefügig zu machen.
Anstatt mit ihm zu sein, seine Botschaften zu empfangen, wehre ich mich gegen ihn. Ich sehe ihn und seine Signale als Bedrohung, als Feind, der all meine Pläne zunichte macht.

Um diese neue Erkenntnis noch fühlbarer zu machen, laden mich die Feelings Practitioner ein, in einem der Körper etwas zu verändern und dann nachzuspüren, welche Auswirkungen diese eine Änderung in allen vier Körpern hat.

Die beiden Frauen fragen mich, ob ich gerne eine neue Entscheidung in Bezug auf Kranksein treffen möchte. Nach einigem Ausprobieren wähle ich „Ich bin in Ordnung und nutze die Intelligenz meiner vier Körper. Ich habe einen Verstand, ich bin nicht mein Verstand“.
Sie laden mich zu einem weiteren Experiment ein, bei dem ich ganz bewusst in Kopfschmerzen hinein navigiere. Sie coachen mich, wie ich mit allen vier Körpern inmitten der Kopfschmerzen sein kann. Auf einmal fühle ich mich beschwingt, leicht, voller Freude und stabil. Es macht mir Spaß, in all die vier Körper zu schauen und wahrzunehmen, was sich verändert, während ich mit Kopfschmerzen bin. Und es ist echt erstaunlich, denn ich habe die Aussage über mein Kranksein geändert und schon fühlte ich mich leichter rund um die Schultern, ich lächelte und es gab mehr Luft zum Atmen.
Zum Abschluss lassen sie mich noch eine Karte ziehen. Bisher habe ich drei Mal die Karte gezogen mit der Unterscheidung „ Du hast einen Verstand und Du bist nicht Dein Verstand.“ Das habe ich bisher nicht begriffen. Und nun als ich meine neue Karte lese, wird mir vieles klar, denn jetzt steht auf dem kleinen Kärtchen vor mir auf dem Tisch: “Wie nährst Du regelmäßig Deine vier Körper?“ Wir schauen uns alle drei an und mir rieselt ein kleiner Schauer über den Rücken – dann lachen wir alle drei befreit auf ☺.

Katharina Kaifler & Michaela Kaiser

Trainerinnen im Feelings Practitioner Certification Program.
Ein Trainingsprogramm für Possibility Manager in medizinischen und Heilberufen.
Trainingsstart: 01.12.2016
weitere Infos: www.feelingspractitioner.com