Wunderheilung oder Anwendung von Feelings Practitioner Know-How?

Sabine F. erlitt während eines Trainings einen Rückenschmerz bzw. Schmerz im Verlauf des Nerv(us) ischiadicus (landläufig auch als Hexenschuss bekannt). Dieser machte sie von jetzt auf gleich bewegungsunfähig. Zum Glück war ein Feelings Practitioner zugegen der Sabine mit ein paar FP-Techniken durch einen etwa halbstündigen Selbstheilungsprozess führen konnte. An dessen Ende stand Sabine wieder schmerzfrei von ihrem Stuhl auf, als wäre nichts gewesen.

„Das war wie ein Wunder, ich erinnere mich gut“, berichtet Sabine. „An dem Tag war ich für das Mittagessen verantwortlich und hatte mir total Stress gemacht, alles in der kurzen Zeit gut hinzukriegen. Ich war also mit sämtlichen Mustern und Ansprüchen in mir konfrontiert, wie ich Leistung bringen muss – und dann kam dieser Stich. Mein erster Gedanke war „oh scheiße, ich kann mich nicht mehr bewegen… jetzt bin ich lahmgelegt“ – Mein Körper reagierte also auf den Druck, den ich mir gemacht hatte, mit einer Komplett-Blockade. Und da ich mit dieser körperlichen Reaktion vertraut war, wusste ich, dass die Heilung ein paar Tage dauern konnte. Ich fühlte Angst, ob ich am weiteren Training überhaupt noch teilnehmen könnte.“

„Michaela hat mich dann aufgefordert, meine Hand dort hinzulegen, wo der Schmerz war. Und sie hat mich gefragt, welches Gefühl da in mir sei? Das war sofort deutlich spürbar: massive Angst“.

Unter der Führung von Feelings Practitioner Michaela kam Sabine dann sofort sehr tief mit Ängsten in Kontakt, die in ihrem Körper gespeichert waren, insbesondere mit der Angst vor Schlägen. Sie wurde unterstützt, diese Angst auszudrücken. Während sie das tat, löste sich die Blockade. „Das war also in Minutenschnelle, dass sich da was veränderte“, berichtet Sabine.

„Da Sabine einen Ischialgie hatte und Nerven im physischen Körper das Resonanzgewebe für emotionale Angst sind“, so FP Michaela Kaiser, „war für mich klar, dass sich der Schmerz lösen würde, wenn sie ihre Emotionen ausdrückte. Da waren auch noch andere, wie z. B. Wut, die Sabine in diesem Prozess mit meiner Begleitung in die entsprechenden Resonanzgewebe sortierte. Wir nennen diese Vorgehensweise übrigens Gefühle-Aufräumen – das ist Notfall-Medizin und Prävention in einem“, kommentiert Michaela Kaiser mit einem Schmunzeln.

Praktisches Know-how über den Zusammenhang zwischen emotionalem und physischem Körper ist recht rar. Daher besteht ein Großteil der FP-Arbeit darin, dem Klienten dieses Know-how in Form von Erfahrung zu vermitteln. Dadurch wird es verkörpertes Wissen, das der Klient in Zukunft für sein eigenes Wohlbefinden und seine Gesundheit anwenden kann.

„Wenn man die Technik nicht kennt, mag es einem durchaus wie ein Wunder erscheinen.“ Michaela Kaiser
FP und PM Trainerin
Heilpraktikerin