Feelings Practitioner Notfallmedizin im Einsatz – ein Bericht

Bei dem Versuch, zusammen mit einem Freund eine etwa eine Tonne wiegende Steinplatte mithilfe einer Eisenstange auszuhebeln, entglitt Michael H. am 10. Februar 2018 die Stange. Sie knallte mit voller Wucht und dem Gewicht der Steinplatte auf seinen Oberschenkel. Michael H., selbst Heilpraktiker und passionierter Feelings Practitioner (FP), wandte sofort FP Notfallmedizin an. Am darauf folgenden Dienstag ging Michael H. schon wieder Klettern.

„Das war echt ein massiver Schlag und die Spitze der Eisenstange hatte sich in meinen Oberschenkel gebohrt“ berichtet Michael.

„Ein Teil von mir war absolut klar und fühlte in mich rein. Aber ich stand absolut unter Schock – war taub. Da war kein Gefühl zu identifizieren. Nur Adrenalin, das durch meine Adern pumpte. Da dämmerte mir, dass sich hinter diesem tauben Schockzustand Angst verbergen musste.“

Michael bat seinen Freund, für ihn Raum zu halten, und begann damit, die Angst auszudrücken. Nach 20 Sekunden kam diese langsam in Fluss. Dann folgte eine kurze Welle Wut. Dann wieder Angst, diesmal etwa drei bis vier Minuten lang. Dann wieder etwas Wut.

„Und nach 15 Minuten Ausdruck von Angst und Wut kam endlich etwas Traurigkeit.“

Michael fuhr damit fort, den Gefühlen, die durch den Unfall in seinem Körper gespeichert waren, laut Raum zu geben.

Nach etwa 45 Minuten kam mit der Traurigkeit auch der physische Schmerz, der zuvor nicht wahrnehmbar gewesen war.
„Es war, als wäre der Schmerz blockiert gewesen und durch die Traurigkeit der Heilungsprozess in Fluss gekommen. Mit jeder Welle von Traurigkeit, die ich ausdrückte, ging es etwas tiefer, kam mein Gewebe mehr in Fluss.“
Nach etwa einer Stunde sah sich Michael schließlich die Wunde an. „Da war ein kleines Loch im Oberschenkel und etwas Blut – das bereits durch die Hose sichtbar gewesen war – jedoch kein Bluterguss.

Ich habe die Wunde dann angemessen versorgt.“

Nach fünf bis sechs Stunden ließ der Schmerz langsam nach und ein leichter Bluterguss stellte sich ein.

„Ich habe darauf geachtet, den Schmerz im Fluss zu lassen. Also ihn nicht zu blockieren.

Am Unfalltag hatte ich noch einige Schmerzwellen. Am Tag zwei und drei nach dem Unfall nur noch bei Belastung. Am vierten Tag bin ich schon wieder Klettern gegangen,“ berichtet Michael mit Freude in der Stimme. „Mich fasziniert immer wieder, wie wir den Körper durch das in Fluss bringen unserer Gefühle in seinem Heilprozess unterstützen und beschleunigen können.“