Fühlen statt Schneiden
Keine Knie-OP dank Feelings Practitioner Sitzung

Ein Feelings Practitioner Bericht von Monika R.

Ein durchdringendes Knacken und Schnalzen im linken Knie, gefolgt von tagelangem Schmerz, einem komplett angeschwollenen Gelenk und eingeschränkter Beweglichkeit – dabei war ich nur von meiner Gartenarbeit aufgestanden! Der MRT-Befund etwa zwei Wochen später lieferte dann die schmerzliche Erkenntnis: Korbhenkelriss im Innenmeniskus. Eine konservative Therapie ohne OP war laut Arzt keine Option.

Bei dieser Form der Meniskusverletzung rutsche ein Teil des Knorpels in den Gelenkspalt, daher die eingeschränkte Beweglichkeit. Nicht-Behandlung führe früher oder später zu Arthrose im Knie.

Zum Zeitpunkt des MRT waren meine Schmerzen im Knie schon deutlich abgeklungen.
Das Knie war aber immer noch recht angeschwollen und wollte sich nicht komplett durchstrecken oder abknicken lassen, als ob sich etwas darin verkeilt hätte.
Warum der Meniskus überhaupt einriss, konnte mir niemand sagen.
Eigentlich passiere so etwas hauptsächlich durch extreme Belastung beim Sport oder Übergewicht. Keines von beidem trifft auf mich zu.

Die Frage, warum der Meniskus eingerissen war, ließ mir keine Ruhe.

Ich hatte Angst, meine eigene Beweglichkeit zu verlieren. Wenn ich die Ursache nicht herausfand, so fürchtete ich, könnte bald vielleicht auch das andere Knie Schaden nehmen.

Ich kontaktierte Dagmar Thürnagel und Michael Hallinger und vereinbarte eine Videokonferenz mit den beiden Feelings Practitionern.

Ich war aufgeregt.
Allein zuhause hatte ich mir einen sicheren Ort für Gefühlsarbeit geschaffen. Erfahrungsgemäß fiel es mir daheim nie so leicht wie z. B. auf einem Training, meine eigenen Gefühle unmittelbar wahrzunehmen und fließen zu lassen.

Das „emotionale Aufräumen“ funktionierte dann aber doch recht gut.
Es fiel mir erstaunlich leicht, mich und meine Gefühle zu spüren, sie sogar räumlich zuzuordnen und fließen zu lassen. Wie bei einer Reise durch den Körper ordneten wir jedes Gefühl einer Gewebeart zu und statteten so letztlich jedem Körperteil einen Besuch ab.

Es ist für mich immer noch faszinierend, wie vielfältig der Körper Gefühle zum Ausdruck bringt, wenn man es schafft, den Verstand beiseite zu legen.

Während des Prozesses kam ein Gefühl von Raum und Weite im Körper auf, unbeschreiblich angenehm und ungewohnt. An bestimmten Stellen prickelte es richtig. Natürlich schenkte ich besonders meinem verletzten linken Knie meine Aufmerksamkeit.

Gleichzeitig bemerkte ich auch andere (An)Spannungen in meinem Körper und erlebte, wie diese erstaunlich unmittelbar auf das „Aufräumen“ der Emotionen reagierten.

Ich beschloss daher, die Übung so oft wie möglich in den folgenden Tagen zu wiederholen.

Keine ganz leichte Aufgabe – obwohl die Technik relativ simpel ist, bedarf es doch einiger Übung im Fühlen, Raumhalten und Vertrauen auf den Prozess, um es wirklich durchzuziehen. Leichter fiel es mir unter Anleitung von Dagmar und Michael.

Erfreut kann ich berichten, dass sich von da an das Knie nur noch besserte. Zwei Monate nach dem Riss kann ich mein linkes Knie wieder vollständig bewegen und behutsam belasten. (Was mit dem verkeilten Meniskusstück im Kniegelenk passiert ist, bleibt ein Rätsel). Schmerzen und Schwellungen sind vollkommen verschwunden.

Und bei Bedarf räume ich im Körper einfach mal wieder gründlich auf, was mein gesamtes Wohlbefinden jedes Mal steigert.